Strickjacken In oder Out?

Selbst gestrickte Kleidung, ist der Ursprung unserer heutigen Mode- und Textilindustrie und eine der natürlichsten Arten der Selbstversorgung mit verhüllenden Accessoires. Mit dem Aufkeimen großer Konzerne und hochentwickelter Fertigungsmethoden, wurde die Branche weitgehend automatisiert und das Tragen von selbst gefertigten Kleidungsstücken, verkam zunächst zur Ausnahme.


Dass dennoch immer mehr Menschen jeden Alters, in unseren Tagen wieder zu Gestricktem, vor allem Strickjacken greifen, stellt einen Gesinnungswandel unter ganz neuem Aspekt dar. Strickmode wird nicht mehr selbst gefertigt, sondern industriell produziert, abgenommen. Der Aspekt der Handarbeit zwecks Armut oder mangelndem Angebots, tritt somit in den Hintergrund und macht Platz für neue Interpretationen und Plattformen für gestrickte Mode.

Strickjacken als Kreide für jedes Gemüt

Die gestrickten Oberteile, strahlen stets eine, vom Träger unabhängige Wärme und Mildheit aus und bringen den Flair einer gewissen Melancholie und Ernsthaftigkeit mit sich. Auch ein jugendlicher Charme wohnt den, in ihrem Stil unverkennbaren Kleidungsstücken, inne. Daher ist vom Jugendlichen bis zur Person mittleren Alters, ein breites Spektrum an Trägern von Strickjacken, zu beobachten. Lediglich im sehr jungem, beziehungsweise sehr hohem Alter, verfehlen die Stücke ihre Wirkung, was sich in der Verweigerung dieser Altersklassen gegenüber Strickjacken und Co, bemerkbar macht.

Vielfalt

Trotz ihrer Unverkennbarkeit und der prinzipiell identischen Verarbeitung, gleicht kaum eine Strickjacke der anderen. Auffällige Muster und Strukturen, sowie eine große Palette an Farbtönen und Stilrichtungen, finden sich in Strick verwirklicht und öffnen die Moderichtung für Geschmäcker unterschiedlichster Art. Strickjacken sind gefragter denn je. Angesichts ihres Vormarsches, sind sie ein ernstzunehmender Trend und somit In.


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